lundi 27 août 2012

Automatische SOLO Swiss-Retortenofenanlage für die Luftfahrt- und Automobilindustrie

SOLO Swiss, seit 1945 Hersteller von Atmosphärenöfen, hat kürzlich seine automatische Wärmebehandlungsanlage Typ Profitherm 1000 für die asiatische Luftfahrt- und Automobilindustrie in Betrieb genommen. 


Diese SOLO Swiss-Anlage wurde für die Bearbeitung von bis zu 3 m langen Elementen wie beispielsweise Antriebswellen aus Stahl 45CrNiMoVA entwickelt und besteht aus einer Chargentransportglocke, einem vertikalen Retortenofen zum Austenitisieren, Einsatzhärten und Karbonitrieren bei bis zu 950°C, einem 120°C heißen Ölabschreckbad, einem N2-Anlassofen, einer Waschanlage mit Entöler, einem Chargenlade-, -entlade- und -lagermagazin sowie einem Steuer- und Überwachungssystem von AXRON Swiss Technology (www.axron.com). Die Wärmebehandlung findet unter Atmosphäre statt, um jede Oberflächenveränderung von Teilen mit geringem Durchmesser zu verhindern.

Kundenleistungsauftrag:
-     Homogenes Härten über die gesamte Teillänge
-     Entkohlen unter 0,05 mm
-  Kein Aufkohlen und homogene Struktur gemäß nationalem Standard der chinesischen Luftfahrt HB5354
-     Keine Überschreitungsmarge der Kohlenstoffpotenzialvorschrift
-     Mikrostruktur nach dem Härten: Karbid der Klasse ≤ image type 3; Martensit der Klasse ≤ image type 3; Restaustenit der Klasse ≤ image type 3
-  Streng kontrolliertes und stabil zwischen 0,4-0,6 % liegendes Kohlenstoffpotenzial
-     Kontrolle der Wasserstoffanreicherung
-     Erwärmung einer 1000 kg schweren Charge in weniger als 2,5 Std.
-     Ofentemperaturhomogenität ± 8°C
-     Genaue Temperaturkontrolle von ± 1°C
-     Präzise Kohlenstoffpotenzialkontrolle bei ±0,05 %
-     Erforderliche Gase: N2, C3H8, CH3OH+N2
-     Dimensionen am Boden: Länge 20 m, Breite 4 m, Tiefe 5 m, Höhe 5,10 m
-     Einfaches und benutzerfreundliches System
-     Leicht ausführbare Reparaturen, Instandhaltung und Wartung

Die Anlage kann in der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Rüstungs- und Automobilindustrie für die Bearbeitung von Chargen mit bis zu 850 mm Durchmesser, 3.000 mm Höhe und einem Gewicht von 1.000 kg eingesetzt werden.



Chargentransport auf der Anlage wie im Schema Abb. 1 aufgezeigt:
Abb. 1

Die Charge wird von der bedienenden Person an der Station 2 vorbereitet.
Beim Start des Bearbeitungsverfahrens wird die Charge mit Hilfe des Transportbandes Nr. 1 auf die erste programmierte Station des Bearbeitungszyklus befördert, in diesem Fall der Härteofen (Station 3).
Sobald die Charge im Ofen platziert ist, kann der Zyklus starten.
Die Beförderung der Charge vom Ofen bis ins Ölabschreckbad (Station 4) erfolgt durch das Transportband (Glocke) unter Schutzgas. Nach Positionierung der Glocke auf dem Ölabschreckbad nimmt der Lastenaufzug der Transportglocke die Charge entgegen und taucht sie in das Abschreckbad ein. Der Transport vom Ofen bis ins Abschreckbad dauert weniger als zehn Sekunden.
Nach dem Härten werden die Teile in die Waschanlage gegeben (Station 5), um anschließend, je nach gewähltem Bearbeitungsverfahren, in den Anlassofen weitertransportiert zu werden.

Die Gase:
Im vorliegenden Fall werden die Teile mit einem von einer Sauerstoffsonde und einem CO/CO2-Analysator überwachten Kohlenstoffpotenzial bearbeitet.
Durch direkte Methanolspaltung wird im Härteofen die Atmosphäre erzeugt.

Das Gasversorgungssystem besteht aus:
- zwei durch Stickstoff eingesprühten, kontrollierten Mengen Methanol: einer kleinen Einspritzmenge für die Chargenbearbeitung und einer großen für den Chargentransport;
einem Massenstrommesser für Propangas, Luft und Ammoniak;
drei einzeln einstellbaren Einspritzmengen Stickstoff (Sicherheit, Entleerung und Zyklus).

So wird in nur wenigen Augenblicken aus einer Methanolatmosphäre eine Methanol-/Stickstoffatmosphäre, was ein Arbeiten sowohl mit 32 %-igem Kohlenstoffmonoxid ermöglicht, um hohe Übertragungskoeffizienten zu nutzen, als auch mit niedrigeren Kohlenstoffmonoxidwerten, um die intergranulare Oxydation einzuschränken und den Wasserstoffanteil in der einsatzhärtenden Atmosphäre zu verringern.
Das Bearbeitungsverfahren kann aus so vielen Verfahrensschritten wie nötig zusammengesetzt werden. Für jeden Verfahrensschritt werden die nachstehend genannten Parameter eingegeben: Temperatur, Temperaturanstiegsgeschwindigkeit, Haltezeit der Verfahrensstufe, Turbinengeschwindigkeit, Wahl des Trägergases, Wahl des Zusatzgases (NH3), CO-Wert, Kohlenstoffpotenzialregelung, Wahl des Kohlenstoffpotenzial-Messelementes (Sonde oder Analysator), Kohlenstoffpotenzial-regelung ohne Luft oder Propangas usw. Das Bearbeitungsverfahren wird zu einem wahren Metallverarbeitungsrezept, in dem jeder Parameter eine Zutat ist, die zur Verfahrensoptimierung beliebig verändert und angepasst werden kann. Jede Verfahrensstufe entspricht beispielsweise einer Stoßofenzone, mit dem Unterschied, dass die Verfahrensschritte in diesem Falle unbegrenzt sind.

Die Atmosphäre:
Die Zugabe von Methanol ergibt das hauptsächlich aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff bestehende Trägergas, das einen hervorragenden Kohlenstoff-Übertragungskoeffizienten aufweist.
CH3OH  CO + 2H2
CO + H20  CO2 + H2
CO + 3H2  CH4 + H20
2H2O  2H2 + O2
Die Potenzialregelung erfordert einen kohlenstoffreichen Flüssigkraftstoff ohne Sauerstoffgehalt, wie zum Beispiel Propan.
C3H8  3C + 4H2
Bei der Zersetzung von Propangas wird Kohlenstoff erzeugt, der sofort mit Dioxid reagiert, je nach Reaktion:
C + CO2  2CO
Der Flüssigkraftstoff hält den Kohlenstoffpotenzialwert auf einem konstanten Niveau.
Beim Karbonitrieren wird der Basisatmosphäre Ammoniak beigegeben. Ein Teil des aus der Ammoniakspaltung entstandenen Stickstoffes dringt in das Stahl-Kristallgitter ein und erhöht die Härtbarkeit des Stahls.
2NH3  N2 + 3H2

Die verschiedenen Module:

a.     Der Ofen: (Station 2)
Der Ofen verfügt über sechs unabhängige Wärmebereiche mit Kaskadenregelung, damit die vom Kunden geforderte Homogenität von ± 8°C auf der gesamten Ofenhöhe erreicht wird.
Er ist mit mehreren Gaseinspritzdüsen und einer hochmodernen Turbine mit Frequenzumrichter ausgestattet.
Eine Muffel (Glocke) aus hitzebeständigem Stahl bildet den Ofenkern und gewährleistet eine gute Gashomogenisierung und einen perfekten Austausch zwischen den Gasen und den zu bearbeitenden Teilen.

b.     Das Abschreckbad: (Station 4)
Das Abschreckbad hat ein Fassungsvermögen von 12.000 Liter Öl und verfügt über zwei Rührstäbe, die einzeln aktiviert werden können, um jegliche Verformungen an den langen Teilen weitestgehend zu verhindern. Der Kühler garantiert eine homogene Temperatur sogar beim Härten. Das Abschreckbad ist außerdem mit einer Stickstoff-Einspritzdüse ausgestattet.

c.     Die Transportglocke: (Station 1)
Mit Hilfe der Transportglocke können die Chargen in heißem oder kaltem Zustand befördert werden. Die Transportglocke besteht aus mehreren Gaseinspritzsystemen, die eine Übertragung unter Schutzatmosphäre vom Ofen zum Abschreckbad ermöglichen und jegliche Entkohlung oder Oxydation verhindern. Für einen besseren Schutz der Charge ist die Transportglocke mit einer Tür ausgestattet.
Die Chargenbeförderung von einer Station zur anderen findet mit variabler Geschwindigkeit statt.
Der Regler des Transportglocken-Beförderungssystems garantiert eine präzise Positionierung.

d.     Die Waschanlage: (Station 5)
Sie besteht aus zwei stufenförmig angeordneten Becken, einem Besprengungssystem mit verstellbaren Düsenleisten und einem Heizsystem für ein bis zu 100°C heißes Reinigungsbad.
Ein an die Waschanlage angeschlossener Ölfänger trennt das Öl vom Wasser und recycelt das Waschwasser.

e.     Der Anlassofen: (Station 6)
Der Anlassofen kann Temperaturen von bis zu 650°C erreichen und verfügt über  Schutzgas und eine ausgerichtete Flügelturbine, für eine bessere Homogenisierung der Temperatur bei ca. 180°C.

f.      Die Vorbereitungsstation (Station 2)
Sobald die Charge vollständig von der bedienenden Person vorbereitet worden ist, wird sie in diese Übergangsstation gegeben, bevor sie durch die Transportglocke (Station 1) in den Ofen befördert wird.













g.     Das AXRON-Überwachungs- und Kontrollsystem:
Dank seines grafischen und intuitiven Interface ist das AXRON-System einfach zu bedienen: Die verständlichen Funktionen mit Texten und Alarmsignalen in der Sprache des Kunden ermöglichen eine eigenständige und einfache Bedienung. Das System wurde auf der Grundlage der neuesten Industriestandards mit zu 100 % von Siemens stammendem, erweiterbarem Material entwickelt. Die Software ist ebenfalls erweiterbar sowie modular, präzise und sicher: Sicherheit von Atmosphärenprozessen gemäß ATEX-Direktive.

 

Funktionalitäten:

-     Temperaturregelung (Kaskade).
-     Regelung des Kohlenstoffanteils (O2-Sonde und CO-CO2-Analysator).
-     Offline-Simulation und Online-Berechnung des Kohlenstoff-Diffusionsprofils im Raum, der effizienten Tiefe, Kohlenstoffoberfläche und Gewichtszunahme.
-     Eingabebildschirm für die Kalibrierungsparameter der Instrumente und Messsensoren (SAT) und des Heizraumes (TUS); Rückverfolgbarkeit aller Parameteränderungen (Datum, Uhrzeit und Name der bedienenden Person).
-     Verwaltung der Produktfamilien, mit Angaben zu Bearbeitungsverfahren, Zyklus, Unterzyklus und Verfahrensschritt; Verarbeitungsstruktur und äußerst körnige funktionale Elemente. Ein-/Ausschalten gemäß einem wöchentlichen Kalender, verzögerter Bearbeitungsstart.
-     Teileverwaltung: Eingabe diverser Informationen bezüglich des Teils (Name, Vorgang, Gewicht, Kunde, Kommentare und Ladeinformationen); Verhältnis Teil-Produktfamilie.
-     Verwaltung der chargenorientierten Archive mit zahlreichen Suchkriterien, die individuell für den Kunden konfiguriert werden können (Datum, Produktfamilie, Teil, Bestellnummer, Fertigungsauftrag, Item 1, Item 2). Erstellung von Papierberichten.
-     Automatisierung des Lade- und Entladevorgangs und der Härtesequenz, mit gesicherten Funktionen zur manuellen Steuerung; vollständige Automatisierung der Installation.
Beispiel archivierter Daten (Trends):

Dank dieser soliden Grundlagen verfügt der Kunde über:

·        einen garantierten Fortbestand seiner technischen Wahl und eine hervorragende Lebensdauer seines Systems,
·        ein System mit ständig verbesserter Ergonomie,
·        Flexibilität und Reaktionsfähigkeit im Störungsfall,
·        eine vereinfachte Integrierung in sein Produktionsmanagement.

Die Praxis zeigt, dass die Inbetriebnahmezeiten mit einem derartigen System und einem von Anfang an sehr von den Bedienern geschätzten Interface um die Hälfte verkürzt werden können.

Vorteile der SOLO Swiss-Anlage:
-     Sicherheit: kein Kontakt mit den heißen Elementen.
-     Qualität: keine Oxydation während des Transports.
-     Zuverlässigkeit: automatischer Transfer vom Ofen zum Abschreckbad.
-     Verminderte Freisetzung von Abgasen: Das Härten erfolgt in einem geschlossenen Umfeld.
-     Sparsam: Dank der die Charge umgebenden Muffel sinkt der Gasverbrauch bei der Bearbeitung stark, was Kosteneinsparungen gegenüber klassischen Batch-Öfen bedeutet.
-     Homogenität des Härteprozesses: Die Beschaffenheit des von der Heizkammer getrennten Härtebeckens garantiert eine perfekte Homogenität des Härteprozesses auf allen bearbeiteten Teilen, dank der Qualität des Wärmeaustausches bei der Abkühlung, die niemals mit einem Batch-Ofen erreicht werden könnte.
-  Präzision: Der direkte Übergang Ofen/Abschreckbad gewährleistet eine verbesserte Temperaturkontrolle während des Härteprozesses.
-  Einfache Wartung dank der leichten Zugänglichkeit aller mechanischen Elemente.
-  Keine Verformung der Verschleißteile: keine mechanische Bewegung bei hohen Temperaturen und Steigerung der Lebensdauer der Teile.
-  Unabhängige Ofen-/Abschreckbadmodule: maximale Nutzungsoptimierung und hohe Nutzungsrate.
-  Zylinderförmige Muffel für verbesserte Leistung: Reproduzierbarkeit und perfekte Homogenität (± 5°C).
-  Das Bearbeitungsgas tritt nur mit den Elementen aus hitzebeständigem Stahl in Kontakt: Schneller Wechsel und perfekte thermochemische Homogenität, was zu bedeutender Energieersparnis gegenüber einem Batch-Ofen führt.
- Muffel aus hitzebeständigem Stahl, die eine schnelle Atmosphären-aufbereitung der unterschiedlichen gewünschten Bearbeitungsverfahren ermöglicht.

Hinsichtlich der Ergebnisse stellt diese Retortenofenanlage mit Transportzelle unter Schutzgasatmosphäre eine interessante Lösung für Kunden dar, die lange Teile bearbeiten möchten, und das mit einer ähnlichen Qualität wie die einer Bearbeitung in Glockenöfen.

Kontakt: Ouisa Bousbain
SOLO Swiss Group

SOLO Swiss pot furnace transfer line for the aeronautics and automotive industry

SOLO Swiss, builder of controlled atmosphere furnaces since 1945, just launched a Profitherm 1000 heat treatment transfer line for the aeronautics and automotive industry in Asia.


This SOLO Swiss line, designed to treat parts up to 3 meters long, such as 45CrNiMoVA transmission shafts, includes a load transfer bell, a vertical austenitizing, carburizing and carbonitriding pot furnace up to 950°C, a 120°C oil tank, a nitrogen-controlled tempering furnace, a tempering furnace under N2 atmosphere, a washing machine with oil separator, a loading, unloading and storage area, and an AXRON Swiss Technology control and oversight system. Treatment is carried out in a controlled atmosphere to avoid any superficial weathering on small-diameter parts.

Customer specifications :
-     Homogeneous quenching over the entire length of the part
-     Decarburizing less than 0.05 mm
-     No carburizing and a homogeneous structure according to Chinese National Aviation Standard HB5354
-     No tolerance for exceeding the carbon potential setting
-     Microstructure after quenching: carbide class ≤ image type 3, martensite class ≤ image type 3, residual austenite class ≤ image type 3
-     Carbon potential strictly controlled in a stable manner between 0.4 and 0.6%
-     Control of hydrogen enrichment
-     Heating of a 1000 kg load in less than two and a half hours
-     Uniformity of temperature of the furnace within ± 8°C
-     Precision in temperature control within ± 1°C
-     Precision in carbon potential control within ±0.05%
-     Gases required: N2, C3H8, CH3OH+N2
-     Floor space required: Length 20m, Width 4m, Depth 5m, Height 5.10m
-     Simple system of design, easy to use
-     Easy repair and maintenance

This installation can handle loads of up to 850 mm in diam eter and 3000 mm in height for a weight of 1000 kg in the aeronautics, aerospace, automotive and weapons industries.




Pathway of loads on the line according to diagram in figure 1 :


Figure 1

The operator prepares the load from station 2.
As soon as the treatment recipe is launched, the load is retrieved at transfer station No. 1, which transports it on the first programmed station in the cycle, in this case, the quenching furnace in station 3.
Once the load is placed in the furnace, the treatment cycle can then begin.
The transfer of the load from the furnace into the oil tank (station 4) takes place via the transfer station (belt). The load can thus travel shielded by gas. After positioning the belt on the oil tank, the transfer belt's elevator takes the load to immerse it in the tank. The descent of the furnace into the tank takes place in less than ten seconds.
Once quenching has occurred, the parts then pass into the washing machine (station 5), from which they are transferred in the tempering furnace according to the planned recipe.

Gases :
In the current case, the parts are treated with a carbon potential controlled by an oxygen weld and a CO/CO2 analyzer.
The atmosphere is obtained in the quenching furnace by direct cracking of methanol.

The gas distribution system is composed of:
- two streams of methanol sprayed with nitrogen, equipped with flow-control:  a small stream for the treatment and a large flow for the transfer of loads,
- a mass flowmeter for propane, air and ammonia,
- three separately adjustable nitrogen flows (safety, venting and cycle).

It is thus possible to move from a methanol atmosphere to a methanol/nitrogen atmosphere in just moments, which allow you to work just as well with 32% CO (to enable high transfer coefficients to work) as with lower CO% (to limit intergranular oxidation and also diminish the %H2 of the carburizing atmosphere).
The recipe can be composed of as many steps as necessary. In each step all the parameters cited above are definable: temperature, speed of rise in temperature, holding period, turbine speed, choice of carrier gas, choice of additional gas (NH3), value of CO, regulation of carbon potential, choice for means of measuring carbon potential (weld or analyzer), regulation of carbon potential without air or without propane, etc. The treatment recipe becomes a true metallurgical recipe in which each parameter is an ingredient that can be adjusted as needed to best optimize the treatment. Each step is equivalent, for example, to an area of an pusher furnace, but the difference here is that the steps are unlimited.

Atmosphere :
The introduction of methanol gives the carrier gas, formed essentially of carbon monoxide and hydrogen, a gas for which the transfer coefficient of carbon is excellent.
CH3OH  CO + 2H2
CO + H20  CO2 + H2
CO + 3H2  CH4 + H20
2H2O  2H2 + O2

To regulate the potential, a liquid fuel rich in carbon with no oxygen content (for example, propane), is needed.

C3H8  3C + 4H2

Propane decomposes into carbon, which immediately reacts with dioxide in this reaction:
C + CO2  2CO

The role of the liquid fuel is to maintain the carbon potential at a constant value.
In carbonitriding, ammonia is added to the basic atmosphere. Part of the nitrogen from the dissociation of ammonia penetrates into the crystal lattice of the steel by causing an increase in the hardenability.

2NH3  N2 + 3H2

The different modules :

a.     The Furnace : (station 2)
The furnace is equipped with six independent heating areas with a cascade control to respect the homogeneity of ± 8°C requested by the customer over the entire height of the furnace.
It is outfitted with several gas injectors and a turbine of the latest generation equipped with a frequency converter.
A muffle (bell) of heat-resistant steal constitutes the core of the furnace to obtain a good homogenization of the gases and a perfect exchange between the gases and the parts.

b.    The tank : (station 4)
With a 12,000-liter oil capacity, the tank is equipped with two beaters that can be activated separately in order to maximally limit weathering on long parts. A cooler keeps the temperature homogeneous, even during quenching. It is also equipped with a nitrogen injector.

c.     The transfer bell : (station 1)
This allows for moving loads in hot or cold. It is composed of several gas injection systems in order to permit a furnace/tank transfer in a shielded atmosphere to avoid any decarburizing or oxidation. It also has a door to better shield the load.
Its movement from one station to another takes place at variable speeds.
The converter for the movement system of the transfer bell guarantees precise positioning.

d.    The washing machine : (station 5)
It is composed of two tanks laid out in cascade, with a sprinkling system made of booms with rotating nozzles and bath-heating that can go up to 100° C.
An oil catcher, hooked up to the washing machine, separates the oil from the water and recycles the washing water.

e.     The tempering furnace : (station 6)
The tempering furnace, which can reach temperatures of 650°C, is equipped with shielding gas and a blade turbine positioned to obtain a better homogenization of temperatures around 180°C.

f.      Preparation station : (station 2)
Once the load has been assembled by the operator, it is placed in this transit station before being transported into the treatment furnace by means of transfer bell No. 1.













 

g.    AXRON control and oversight system :
With its intuitive graphic interface, the AXRON system is simple to use: clear functions, with texts and alarms in the customer's language, facilitate control. This a system is based on the latest industry standards with 100% Siemens upgradeable equipment. The software is scalable and modular, precise and safe: security process compliant with the ATEX standard.

 

Operations :

-     Temperature regulation (cascade).
-     Regulation of %C (oxygen weld and CO-CO2 analyzer).
-     Offline simulation and online calculation of the diffusion of carbon in the part, effective depth, surface carbon and weight increase.
-     Screens defining the calibration parameters of the instruments and measurement sensors (SAT) and the heating chamber (TUS); traceability of all the parameter modifications (date, time and name of the operator).
-     Management of families, with notion of recipe, cycle, subcycle and steps, structure of treatments and very granular operational elements. Start-stop by weekly schedule, delayed start of treatments.
-     Management of parts: entry of miscellaneous information on the part (Name, Operation, Weight, Customer, Comments and Load Information); part-family link.
-     Management of guided records for loads, with numerous research criteria (Date, Family, Part, Order No., Manufacturing Order, item1, item2, configurable for the customer). Generation of paper reports.
-     Automization of loading, unloading and of the quenching sequence with secured manual control functions and complete automization of installation.

Example of data (trends) in the records :

Thanks to solid foundations, the customer has:
·         a guarantee of the durability of its technical choice, which assures an excellent duration of its system,
·         a continuously improved ergonomic system,
·         a very flexible malfunction response capacity,
·         a simplified integration of its production management.

Experience shows that with such a system, the start times are cut in half at the beginning, an interface which is much appreciated by the operators.

Performance of the SOLO Swiss line :
-     Safety: no contact with hot parts.
-     Quality: no oxidation during transfer.
-     Reliability: automatic transfer of the furnace into the tank.
-     Minimized output of effluent: quenching takes place in an enclosed space.
-   Economical: Thanks to the design of the muffle around the load, the consumption of treatment gases is much smaller and thus less costly than those of other batch-type furnaces.
-  Homogeneity of quenching: the design of the quenching tank that is separate from the heating chamber guarantees a perfect quenching homogeneity over all the treated parts thanks to the quality of thermal exchange in quenching that is unequaled in a batch furnace.
- Precision: direct furnace/tank transfer ensures better temperature control during the quenching phase.
-  Maintenance facilitated by easy accessibility of all mechanical parts.
-  No weathering of heavily-used parts: no mechanical movement is subjected to a high temperature, which also increases their lifetime.
-  Independent tank/furnace modules: maximal optimization of their use and thus higher level of occupancy.
- Cylindrical muffle for better efficiency: reproducibility and perfect homogeneity (± 5°C).
- Treatment gases uniquely in contact with heat-resistant elements: rapid change time and perfect thermo-chemical homogeneity and thus significant energy savings for a batch-type furnace.
- Heat-resistant steel muffle allows the rapid conditioning of the atmospheres of the different desired treatments.

According to the results obtained, this line of pot furnaces equipped with a gas-shielded transfer compartment offers a solution that will interest customers concerned about treating long parts while guaranteeing a quality of treatments similar to removable-cover furnaces.

Contact: Ouisa Bousbain
SOLO Swiss Group